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| Wir über uns |
Wir Phönix Fighter
sind eine Gruppe von Gleichgesinnten aus dem Rhein-Main Gebiet zwischen Wiesbaden und Aschaffenburg.
Wir sind eine Streetfighter- Fahrgemeinschaft, kein Club und auch kein eingetragener Verein, deshalb gibt es bei uns auch keinen Präsi.
2004 wurden wir Phönix Fighter und das dazugehörige Wappen geboren.
Unser Wappen, welches einen Schlagring mit Faust darstellt, soll sinnbildlich die Stärke mit unseren Streetfighterumbauten auf der Straße symbolisieren. Unsere Zusammengehörigkeit verdeutlichen wir mit einem Aufnäher welcher mit einem Ortsbezogenen dreiteiligen Colour nichts zu tun hat. "Gebietsansprüche" so etwas kennen wir nicht.
Mit Spinnern und Kommerzgeilen Möchtegernfightern haben wir in unserer Truppe nichts am Hut. Auch Böse Gucker gibt es bei uns nicht, deshalb können wir auch ausgelassene Partys feiern, die sich sehen lassen können.
Zusammen haben wir unter unserem Namen nur Spaß. Wir fahren, schrauben und feiern gern gemeinsam, auch Streetfightertreffen werden von uns organisiert.
Bisherige Erungenschaften:
1. Pokal Schönstes Bike (Adler) Heckholzhausen 2002
2. Pokal Winner Fighter Fights FOC-Treffen 2004
3. Pokal Schönster Bikeumbau (Adler) MC Free Wiesbaden 2007
4. Pokal Best Burnout-Show MC Oechsen 2008
5. Pokal Größter Club Faulbach 2009
6. Pokal Schönstes Bike (Fire) Faulbach 2009
7. Pokal Kubikraumstärkster Club Faulbach 2009
8. Pokal Schönste Burn Out Show Öchsen 2009


Was ist ein Streetfighter?
Ein Schlagring ist das Symbol der Streetfighter, die auf zwei Rädern unterwegs sind.
Ein Streetfighter (auch „Fighter“ genannt), entsteht oft aus einem Superbike, das durch Abbauen der Verkleidung und Verändern diverser Komponenten in Richtung martialischem, aggressivem Erscheinungsbild getunt wird. Der Name Streetfighter wurde für diese Motorradkategorie zuerst vom Custom Magazin Back Street Heroes benutzt, dann aufgegriffen von der englischen Zeitschrift Streetfighters, die den Namen bekannt machte und die Szene stark prägte.
Im Grunde:
Kennzeichnend sind ein verkürztes, meist nach oben hochgezogenes Heck (Höcker) mit nur einem Sitzplatz, das Entfallen etwa vorhandener Plastikverkleidungen und überflüssiger Teile,
sowie ein breiter Lenker.
Streetfighter Ursprung:
Die Ursprünge liegen in Großbritannien. Der Umbau eines Motorrades zu einem Streetfighter wird im Jargon der Szene auch als fightern oder strippen bezeichnet. Heutige Streetfighter entwickeln sich (mit unterschiedlichem Schwerpunkt) in folgende Richtungen:
Streetfighterbasis:
Als Basis für einen Streetfighter werden meist so genannte Sportler oder Supersportler genutzt. Oft werden Fahrzeuge mit Verkleidungsschäden verwendet, manchmal aber auch Neufahrzeuge, bei denen die Verkleidung für den Umbau entfernt wird. Ziel der ursprünglichen Streetfighterszene war es, ein ungewöhnliches, individuelles Motorrad aus verschiedensten Teilen von manchmal auch unterschiedlichen Motorradmarken zusammen zu bauen.
Umbaumaßnahmen Modifikationen:
Änderung der gesamten Heckpartie, ungewöhnliche Lenkerverkleidungen (auch „Masken“ genannt) oder Scheinwerfer, andere Blinker und Rücklichter sind ebenso typisch wie ausgefallene Lackierungen oder Bezüge mit Fellimitat. Meistens sind passend zum Gefährt auch auffallend farblich lackierte, eloxierte oder beschichtete Teile angebaut. Beispielsweise lackierter Motor, eloxierte Fußrastenanlagen, pulverbeschichtete Felgen oder hochglanzpolierte Aluteile sowie unter anderem verchromte Fahrwerksteile. Verlegen von Teilen der Abgasanlage unter das Heck sind weitere häufig gesehene Änderungen bei Streetfightern. Auch Details, wie zum Beispiel individuell gearbeitete CNC Teile (Gabelbrücken, Ritzelabdeckungen, Spiegel oder Bremsflüssigkeitsbehälter… u.v.m.)
hält die Zubehörindustrie mittlerweile bereit.
Leistungssteigerung:
Motoren werden getunt z. B. durch Hubraumvergrößerungen, Schmiedekolben, scharfe Nockenwellen, fein gewuchtete Kurbelwelle, Flachschiebervergaser oder größere Vergaserbedüsungen, stärkere Kupplung, bessere Zündanlage. Es werden mit dem Ziel der Leistungssteigerung auch Turbolader, Kompressoren und N2O (Lachgas), verbaut.
Fahrwerk / Handling:
Umbau mit dem Ziel des besseren Handlings mit Hilfe von besseren Fahrwerkskomponenten wie beispielsweise anderer Federung, anderen Felgen und meistens der Austausch der serienmäßigen Telegabel durch eine Upside-Down-Gabel mit stärkeren Gabelbrücken. Außerdem tragen der Einbau einer anderen (verstärkten) Hinterradschwinge oder Einarmschwinge, sowie das Verstärken serienmäßiger Rahmen, verstärkte Bremsen ebenfalls zum besseren Handling eines Fighters bei.
Optik:
Umbau mit dem Ziel, das Motorrad optisch zu individualisieren mit Hilfe von Lenkerverkleidungen, Verschalungsteilen, Lampen und Lackierungen. Hierbei gibt es verschiedenste Trends in der Szene, die sich u. a. Showfighter, Oldschool, Racefighter, Ratfighter oder als Skullfighter bezeichnen.
Optische Elemente, die ursprünglich aus der Streetfighter-Szene stammen, sind mittlerweile auch in verschiedenen Serienmotorrädern wieder zu finden (diverse Buell-Modelle, Triumph SpeedTriple, Kawasaki Z1000, Yamaha FZ1, KTM Super Duke, Aprilia Tuono, sogar die BMW K1200R).
Rahmen / Spezialrahmen:
Ein kleiner Teil der Streetfighter basiert nicht auf einem Motorrad aus der Großserienfertigung, sondern auf einem handgefertigten Rahmen, wie er von einigen Herstellern angeboten wird. Der Rest der notwendigen Technik stammt dann allerdings wieder aus Serienmotorrädern bzw. von Zubehör-Anbietern.
Spezialrahmen unter anderem bestehend aus hochwertigen Aluminium-Gitterrohrrahmen teilweise verfügend über Seitenzüge wie zum Beispiel von: Spondon (GB) Manufaktur für Aluminiumrahmen, Bakker (NL), Harris (GB), Martek (D), Moko (D), PS-Schuppen (D), PSS (D) später PSS-Rau (D) und Egli mit (Zentralrohrrahmen) sind prägend.
Streetfighter-Bewegung / Szene:
Inzwischen ist mit den, teilweise extrem gestylten Streetfightern innerhalb der Motorradfahrerszene eine eigene Bewegung entstanden. Neben dem ursprünglichen Magazin „Streetfighters“ (GB) entstand später bei uns in Deutschland die Zeitschrift „FIGHTERS“, Chefredakteur ist Marcus Broix, der ehemalige Deutschlandredakteur der englischen Streetfighters. FIGHTERS ist bis heute die Zeitschrift, welche exklusiv die Szene in Deutschland widerspiegelt. Seit einiger Zeit berichtet auch die reguläre Motorrad-Presse über wesentliche Veranstaltungen der Fighter-Szene, z. B. die jährlich stattfindende Messe Fighterama.
Die Szene selbst definiert sich sowohl über Streetfighter-Treffen als auch über Clubs. Die Treffen stehen oft in Verbindung mit Fahrzeugausstellungen und Stuntshows. Ein typisches Merkmal ist die so genannte „Brennplatte“, auf der häufig Burn-Outs durchgeführt werden. Mittlerweile ist auf größeren Streetfightertreffen immer ein Reifendienst mit vor Ort. Auf deutschen Streetfighterpartys herrscht in der Regel ein sehr wildes und zum Teil skurriles, ausgelassenes Partytreiben.
Namensproblematik in Deutschland:
Nachdem eine deutsche Handelskette sich die Bezeichnung „Streetfighter“ für Motorräder und -teile hat schützen lassen, sowie die in der Szene tätigen Firmen verklagte, darf der Begriff nur noch für Bekleidungs- und Zubehörprodukte (Helme, Handschuhe, T-Shirts, Endschalldämpfer etc.) der Firma Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH kommerziell verwendet werden. Die Szene nennt sich daher nunmehr „Fighter-Szene“ und die Motorräder werden als „Fighter“ bezeichnet.
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